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DIY BigShot

18. Dezember 2017

Ich bin seit 2003 Geocacher, mal mehr mal weniger aktiv. Aber was ich immer besonders gerne gemacht habe waren T5 Caches in Bäumen. Zu meinen Anfängen habe ich mich immer besonders schwer damit getan, das Seil bzw die Pilotschnur über den Ast zu werfen. Es hat oft eine halbe Stunde, manchmal auch länger gedauert, bis das ver******te Seil endlich an Ort und Stelle war. Bis dahin habe ich mir nur allzu oft an der Pilotschnur die Finger verbrannt oder Gewichte in den Bäumen geopfert, weil diese sich verharkt haben.
Irgendwann war ich das leid und sprach einen befreundeten Cacher an, der glücklicherweise auch Schlosser ist. Dieser baute mit dann aus stabilem Aluminium Rohren eine “modulare” Stange, die sich in der Mitte trennen lässt.

Also, der gute Mann hat mir also eine Stange vermacht, bestehend aus zwei 1m langen Stücken. Das untere Ende ist verschlossen, damit sich kein Schnodder rein drückt, das obere Ende ist mit zwei Madenschrauben versehen, die die Gartenharke festhalten.

Die Harke habe ich vorher auf ein vernünftiges Maß gebracht, also den Abstand der beiden “Zinken” auf 25cm. Die zum ursprünglich für das Graben im Dreck konzipierten Enden der “Zinken” habe ich mit einer Flex so bearbeitet, das diese rund, stumpf und bereit für die Aufnahme des Gummis sind.

Der Ersatzgummi ließ sich nun einwandfrei auf den beiden “Zinken” mit je zwei Kabelbindern fixieren

Fertig ist die Maus!

Was habe ich also noch dazu gekauft:

  • Big Shot Ersatzgummi für ca 45€
  • Gartenharke / -kultivator mit zwei Harken 15€
  • Kabelbinder 8mm Breite 2€

Wie ihr sehr, die Preise halten sich in Grenzen und das Ergebnis ist eine vernünftige Alternative zur handelsüblichen BigShot im Preis von gut und gerne 250€. zugegeben, meine Schleuder ist sicher nicht die Leichteste, aber sie ist enorm stabil und dank des teilbaren Stiels kann ich sie ihne Weiteres an meinem Rucksack mit dem anderen Geraffel anbringen…

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